Coaching & Mentoring
Es gibt Situationen, in denen nicht eine Lösung fehlt,
sondern eine ruhige Einordnung dessen, was gerade in Bewegung ist.
Nicht jede Situation verlangt nach einer Lösung. Ich erlebe oft, dass es zuerst ein Innehalten braucht, um überhaupt zu verstehen, was sich gerade verändert. Viele Menschen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren, dass etwas nicht mehr passt wie früher, beruflich, persönlich oder gesundheitlich, ohne dass sich daraus sofort eine klare Richtung ergibt.
Coaching und Mentoring beginnen für mich genau dort. Nicht mit Antworten und nicht mit Aktion, sondern mit Einordnung. Klarheit entsteht selten durch Tempo. Sie entsteht, wenn Zusammenhänge sichtbar werden und Gedanken sich ordnen dürfen. Erst dann lassen sich Entscheidungen treffen, die sich tragen lassen und nicht nur richtig wirken.
Zwei Begriffe, zwei Haltungen
Coaching
- Fokus auf den eigenen Prozess und das, was sich zeigen will
- Arbeiten mit Fragen statt mit Vorgaben
- Eigenverantwortung bleibt beim Gegenüber
- Entscheidungen entstehen aus Klarheit, nicht aus Druck
Mentoring
- Einbringen von Erfahrung und Kontext
- Spiegeln von Mustern und Zusammenhängen
- Einordnung von Situationen ohne Bewertung
- Unterstützung bei Entscheidungen, die Realität mitdenken
Wann welches Format sinnvoll ist
Coaching ist sinnvoll, wenn
- Offenheit für Selbstreflexion da ist
- Entscheidungen anstehen
- Eigene Antworten gesucht werden
Mentoring ist sinnvoll, wenn
- Erfahrung und Einordnung gefragt sind
- Orientierung fehlt
- Komplexe Situationen strukturiert werden müssen
Wann diese Arbeit nicht passt
Diese Begleitung ist nicht passend, wenn
- sich jemand in einer akuten psychischen Krise befindet und dringend therapeutische oder medizinische Unterstützung braucht
- schnelle Lösungen oder klare Anweisungen erwartet werden
- Verantwortung für Entscheidungen abgegeben werden soll
- Veränderung vermieden werden möchte, auch wenn sie notwendig wäre
Das ist keine Bewertung. Es ist eine Einordnung.
Manchmal braucht es etwas anderes. Und manchmal auch etwas früher.
Meine Rolle in der Zusammenarbeit
Die Verantwortung bleibt beim Gegenueber. Ich begleite, stelle Fragen, ordne ein und halte den Rahmen. Entscheidungen werden nicht abgenommen und nicht vorgegeben.
Coaching und Mentoring sind keine Therapie und keine Beratung im klassischen Sinn. Es geht um Einordnung, Klarheit und bewusste Entscheidungen, nicht um Diagnosen oder schnelle Loesungen.
Dafuer braucht es einen klaren Rahmen. Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Respekt. Innerhalb dieses Rahmens darf gedacht, gezweifelt und gesprochen werden, ohne dass sofort etwas festgelegt werden muss.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiederfindest, kannst du hier weiter einordnen, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann und in welchen Formen sie stattfindet.