Über mich

Ein paar Einordnungen zu meinem Weg, meiner Haltung und der Art, wie ich arbeite.

Eugen Merz Betrieblicher Mentor & Coach

Ich arbeite aus der Überzeugung heraus, dass Entwicklung dort beginnt, wo man aufhört, sich selbst zu übergehen. Nicht alles lässt sich planen oder absichern. Viele wichtige Entscheidungen entstehen erst dann, wenn man sich erlaubt, genauer hinzuschauen und Unsicherheit nicht sofort aufzulösen.

Meine Haltung ist geprägt von der Erfahrung, dass Veränderung kein Ausnahmezustand ist, sondern Teil eines lebendigen Lebens. Fehler gehören dazu. Sie sind kein Zeichen von Schwäche, sondern oft der einzige Weg, um wirklich zu lernen. Perfektionismus hingegen schafft Sicherheit nach aussen, bremst aber Entwicklung im Inneren.

In meiner Arbeit geht es mir deshalb weniger um Methoden oder richtige Antworten als um Verantwortung, Klarheit und Beziehung. Ich begleite Menschen dabei, ihre Situation ernst zu nehmen, ohne sich selbst unter Druck zu setzen, und Entscheidungen zu treffen, die nicht perfekt sein müssen, aber tragfähig sind.

Mein Weg

  • Beruflicher Einstieg
    Ausbildung im Detailhandel, später Arbeit als Chauffeur, mit Nähe zu Alltag, Verantwortung und praktischen Entscheidungen.
  • Lange Phase in der IT
    Über zwanzig Jahre als Softwareentwickler und Ausbildner von Lernenden, geprägt von Struktur, Denken in Systemen und viel Zusammenarbeit mit Menschen.
  • Ein innerer Übergang
    Die Erkenntnis, dass Entwicklung weniger mit Lösungen zu tun hat als mit Beziehung, Kommunikation und Selbstreflexion.
  • Neuorientierung
    Schrittweiser Wechsel in die Begleitung von Menschen in Übergangsphasen, beruflich, persönlich und gesundheitlich.
  • Heutige Arbeit
    Coaching, Mentoring und Arbeit im Gesundheitskontext, unter anderem mit Menschen mit neurologischen Erkrankungen.
    Neben meiner Arbeit als Trainer für Menschen mit neurologischen Erkrankungen begleite ich auch berufliche Klärungsprozesse im Rahmen meiner Ausbildung zum betrieblichen Mentor.

Qualifikation

  • Mentalcoach
  • Hypnosetherapeut
  • Erwachsenenbildner SVEB1
  • Ausbildung zum Betrieblichen Mentor mit eidg. Fachausweis SCA (laufend)
  • Tischtennistrainer und Trainer Sport mit Handicap
  • Präsident von PingPongParkinson Schweiz
  • Mitglied im Schweizer Parkinson Netzwerk Mittelland

 
Weiterbildung und Lernen verstehe ich nicht als Abschluss, sondern als Teil einer professionellen Haltung. Meine Arbeit entwickelt sich weiter, so wie die Menschen, mit denen ich arbeite.

Wofür ich stehe

  • Verantwortung bleibt beim Gegenüber
    Entscheidungen werden nicht abgenommen und nicht vorgegeben.
  • Klarheit vor Aktion
    Verstehen kommt vor Handeln und vor schnellen Lösungen.
  • Individuelles Tempo
    Entwicklung lässt sich nicht beschleunigen und nicht vergleichen.
  • Keine Therapie, kein Ersatz für Medizin
    Coaching begleitet, es diagnostiziert oder behandelt nicht.
  • Präsenz statt Methoden
    Beziehung, Aufmerksamkeit und Einordnung stehen im Vordergrund.

Was mir wichtig ist

In der Begleitung bleibt die Verantwortung beim Gegenüber. Ich höre zu, ordne ein, stelle Fragen und halte den Rahmen. Entscheidungen werden nicht abgenommen und auch nicht gesteuert.

Meine Rolle endet dort, wo therapeutische, medizinische oder beratende Verantwortung beginnt. Coaching ist kein Ersatz dafür. Es kann unterstützen, Klarheit schaffen und Orientierung geben, aber nicht behandeln oder bewerten.

Diese Abgrenzung ist mir wichtig. Sie schafft Vertrauen und einen professionellen Rahmen, in dem Entwicklung möglich wird, ohne falsche Erwartungen zu wecken.

Wenn du nach diesen Einordnungen wissen möchtest, wie eine Zusammenarbeit konkret gestaltet werden kann, findest du hier die verschiedenen Formate.